Werkzeugkette für Embedded Systems

Eine durchgängige Werkzeugkette für die Software-Entwicklung eingebetteter Systeme, mit der nicht-funktionale Eigenschaften sowohl modelliert als auch analysiert werden, zeigt das Fraunhofer ESK auf der embedded world (Halle 5, Stand 5-228)  am 28. Februar/1. März in Nürnberg.

Die Wissenschaftler erzeugen Target-Code und erproben ihn am Modell eines Elektroautos. Die Werkzeugkette  ist  zum Beispiel in der Automobil-Domäne für AUTOSAR einsetzbar.

Die umfangreiche Elektronikausstattung moderner Fahrzeuge macht die Softwareentwicklung immer komplexer – insbesondere, wenn nicht-funktionale Eigenschaften wie Zuverlässigkeit oder Zeitverhalten garantiert werden sollen.

Bisherige Lösungen werden diesen Anforderungen nicht gerecht. Im EU-Projekt CHESS arbeitet die Fraunhofer ESK daher mit Projektpartnern an einer durchgängigen, domänenübergreifenden Werkzeugkette für die Software-Entwicklung eingebetteter Systeme.

Den Entwicklungsaufwand reduzieren die Projektpartner einerseits, indem sie die Komplexität der Software-Entwicklung beherrschbar machen. Andererseits ermöglichen Analyse- und Simulationsmethoden eine Fehlererkennung bereits in einer frühen Phase des Entwurfs, in der Änderungen noch günstig durchführbar sind.

Zudem können Automobilhersteller durch die Kombination aus modell- und komponentenbasierten Entwurf und der Berücksichtigung nicht-funktionaler Eigenschaften komplexe Funktionen wesentlich einfacher in das Automobil integrieren. Die Hersteller erhalten so neue Möglichkeiten zur Optimierung des Bordnetzes und zur Integration von neuartigen Diensten.

 

 


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